wp-config.php
Die Datei «wp-config.php» ist gleichsam die Legislative der WordPress-Installation. Limiten und Genehmigungen werden genau hier festgelegt.
Wir empfehlen Ihnen den Einsatz eines Child-Themes – damit sind Sie sicher, dass Ihre Anpassungen bei einem Theme-Update nicht überschrieben werden. Wie Sie ein Child-Theme erstellen, erfahren Sie im Beitrag «Ein Child-Theme anlegen – ein Must im Webdesign».
Wenn Sie eine neue Seite oder einen neuen Beitrag in WordPress anlegen oder einen bestehenden Inhalt bearbeiten, wird Ihnen das System jede Minute eine Sicherungskopie speichern. Die Funktion nennt sich «Autosave» und wappnet Sie bei Verlust, falls Ihr Browser mal während der Arbeit abschmiert. Der Minutentakt ist aber bei grossen Websites auch mal zu kurz. Denn die automatischen Sicherungen landen als Einträge in der Datenbank. Sie können aber das Timing beeinflussen.
Je umfangreicher die Bilddateien werden, welche Sie in Ihrer WordPress-Installation verwenden wollen, umso mehr steigt die Chance, dass Ihnen WordPress irgendwann den Hahn zudreht und zurückmeldet, die hochzuladende Datei sei zu gross. Die Dateien werden aber in Zukunft kaum kleiner; darum kann es sinnvoll sein, das Dateiupload-Limit für Ihre Mediathek anzupassen. Dafür bedarf es nicht mehr als einer einzigen Zeile Code.
WordPress hat für Seiten und Beiträge einen Papierkorb implementiert. Der ist sehr praktisch, falls man einmal einen Inhalt versehentlich löscht - aus dem Papierkorb lässt sich alles wiederherstellen oder endgültig löschen. Auch WordPress entfernt den Müll nach einer Weile. Was im Papierkorb landet, wird nach 30 Tagen vom System automatisch gelöscht. Die Funktion kann aber beeinflusst werden: die «Schonfrist» kann verändert werden oder die Funktion lässt sich ganz abschalten. Es braucht nur eine kleine Codezeile.
WordPress legt bei jedem Speichern eines Beitrags oder einer Seite eine Revision an. Das ist ganz praktisch: Hat man irrtümlicherweise einen Beitrag verkorkst, lässt sich ganz einfach eine frühere Version wieder herstellen. Jedoch kennt WordPress in der Grundinstallation keine Obergrenze. Ändert sich ein Eintrag häufig, kann die Zahl der Revisionen locker zwei-, vielleicht gar dreistellig werden. Eine kleine Codezeile schafft Abhilfe.
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