PDFs & Co nicht im Browserfenster öffnen: Dateidownload generell erzwingen – Teil 2

17. Februar 2021 | htaccess, HTML

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: ca. 3 Minuten.

Im Teil 1 des Downloadtipps haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie einzelnen Dateilinks den Downloadzwang beibringen. Doch das geht auch flächendeckend für Ihre gesamte Website – für den Fall, dass ALLE dargebotenen Dateien gedownloadet werden sollen.

Um dies einzurichten werden Sie ausserhalb Ihrer WordPress-Installation ans Werk gehen müssen. Es Bedarf einer Änderung an Ihrer Datei

.htaccess

welche auf Ihrem Webserver liegt – oder dort erstellt werden kann.

Wir kommen unten noch einmal auf diese Datei zurück; nennen Ihnen aber hier schon mal den kurzen Code, welchen Sie benötigen:

<FilesMatch ".(?i:pdf)$">
  ForceType application/octet-stream
  Header set Content-Disposition attachment
</FilesMatch>

Diesen Inhalt kopieren Sie in Ihre .htaccess-Datei auf Ihrem Webserver. Beachten Sie dabei, dass Sie z.B. WordPress nicht ins Gehege kommen. Dessen Einträge beginnen mit # BEGIN WORDPRESS und enden mit # END WORDPRESS. Ganz am Anfang oder ganz am Schluss der .htaccess ist meist ein guter Platz.

Beachten Sie auch, dass der Downloadzwang für alle untergeordneten Verzeichnisse auf dem Server gilt. Wollen Sie alle die Wirkung auf allen Websites haben, nutzen Sie die .htaccess im Rootverzeichnis; soll nur das WordPress-Upload-Verzeichnis betroffen sein, fügen Sie den Code in …/wordpress/wp-conten/upload/.htaccess ein.

Sie können neben den PDFs auch für weitere Dateiformate den Download erzwingen. Der folgende Code wird auch *.pdf, *.jpg und *.gif in den Download-Ordner zwingen.

<FilesMatch ".(?i:pdf|jpg|gif)$">
  ForceType application/octet-stream
  Header set Content-Disposition attachment
</FilesMatch>

Das Beispiel könnte zum Beispiel für Dateien im Format Word (*.doc und *.docx) oder für Excel (*.xls und *.xlsx) erweitert werden.

Leider wird von Usern oft übersehen, dass ein File nicht öffnet sondern heruntergeladen wird. Besonders im Firefox geschieht der Download deutlich diskreter als etwa in Google Chrome. Das führt hin und wieder zu Fragen seitens WebsitebesucherInnen.

Unter Umständen wollen Sie aber Dateien ohnehin nicht flächendeckend, sondern nur punktuell mit Downloadzwang belegen. Dies eignet sich natürlich dann besonders, wenn Sie nur bei wenigen Links einen Download als unbedingt nötig erachten. Dazu empfehlen wir Ihnen, den Tipp «PDFs & Co nicht im Browserfenster öffnen: Dateidownload von Fall zu Fall erzwingen – Teil 1» zu konsultieren.

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